________________________________allgemeines




  Wussten Sie schon... ?


...dass ein Psychologe kein Psychiater und ein Neurologe kein Nervenarzt ist ?

...dass der Neurologe für Kopfschmerz und Schwindel zuständig ist ?

...dass unsere Praxis das gesamte Spektrum der Nervenheilkunde abdeckt ?

...dass bei uns Termine exakt eingehalten werden ?

...dass wir auch Termine für Mittwoch- und Freitagnachmittag vergeben ?




Nervenarzt / Neurologe / Psychiater / Psychologe / Psychotherapeut / Psychoanalytiker - Was sind die Unterschiede ?


Nahezu babylonische Sprachverwirrung herrscht bei den Berufsbezeichnungen im nervenärztlichen und psychologischen Tätigkeitsbereich. Nicht nur Laien, auch Ärzte haben oft Schwierigkeiten einzelne Störungen dem zuständigen Kollegen zuzuordnen bzw. zu überweisen.

Der Nervenarzt oder "Arzt für Neurologie und Psychiatrie" war schon mal ein Auslaufmodell. Die kombinierte Berufsbezeichnung wurde vor Jahren wegen der komplexen Weiterentwicklung beider Einzel-Fächer abgeschafft, jedoch nach der Wiedervereinigung mit Rücksicht auf die Kollegen der neuen Bundesländer wiederbelebt. Der "Nervenarzt" stammt aus Zeiten, als beide Gebiete noch gemeinsam überschaubar waren und nicht klar voneinander abgegrenzt wurden. Die Berufsordnung schreibt eine Ausbildung in beiden Fächern vor, wobei die meisten der noch praktizierenden Nervenärzte eine mehrjährige Ausbildung in Psychiatrie, häufig jedoch eine deutlich kürzere Ausbildung in Neurologie absolviert haben.

Der Neurologe oder "Arzt für Neurologie" hat eine insgesamt mindestens vierjährige Ausbildung in einer neurologischen Klinik und eine einjährige Ausbildung in einer psychiatrischen Klinik hinter sich. Das auch mit der inneren Medizin verwandte Fachgebiet befasst sich mit Störungen der nichtpsychischen Funktionendes Nervensystems, also z.B. des Bewusstseins, der Orientierung, des Sprechens, der Sehverarbeitung, des Körpergefühls und der Bewegung. Typischerweise zuständig ist der Neurologe somit für die Alzheimer'sche und Parkinson'sche Erkrankung, Epilepsie, Schlaganfall, Multiple Sklerose, alle Gefühlsstörungen und Lähmungen aber auch z.B. für Kopfschmerz und Schwindel.

Der Psychiater oder "Arzt für Psychiatrie" hat eine insgesamt mindestens vierjährige Ausbildung in Psychiatrie und ein Jahr in einer neurologischen Klinik absolviert. Sein Fachgebiet sind psychische Erkrankungen mit Störungen des Denkens, Fühlens und Wollens, deren Ursache man überwiegend im organischen Funktionsablauf des Gehirns vermutet werden und die daher meist medikamentös behandelt werden können. Klassischerweise ist der Psychiater zuständig für die Depression und die Schizophrenie, aber auch Sucht- und Angsterkrankungen, Persönlichkeits- und Sexualstörungen gehören zu diesem Fachgebiet.

Der Psychologe hat Psychologie studiert, ist also kein Arzt und auch nicht unbedingt in der Medizin tätig. Je nach Ausbildung bringen Psychologen ihr Wissen über die menschlichen Reaktionsweisen auch in so unterschiedlichen Gebieten wie Werbung, Marktforschung oder Eignungsprüfungen zum Einsatz. Nur ein kleinerer Teil der Psychologen ist im medizinischen Umfeld tätig, hier meist als Psychotherapeut. Hierzu ist jedoch eine umfangreiche Zusatzausbildung in einer anerkannten Ausbildungsstätte erforderlich.

Der Psychotherapeut ist am wenigsten scharf definiert. Ärzte jeder Fachrichtung können die Zusatzbezeichnung "Psychotherapie" durch eine Zusatzausbildung ganz unterschiedlichen Umfangs erhalten. Die Ausbildung der Psychologen ist im Regelfall erheblich umfangreicher, bevor sie für die Krankenkassen tätig werden dürfen. Die Psychotherapie unterteilt sich in verschiedene Behandlungsrichtungen: z.B. die Verhaltenstherapie, die Gesprächstherapie, die Psychoanalyse. Ein Therapeut sollte im Idealfall mehrere Behandlungsformen beherrschen, um das jeweils geeignete Verfahren auswählen und anwenden zu können.

Der Psychoanalytiker ist ein Psychotherapeut mit einer Vorgehensweise, die sich am Konzept des Begründers der sychoanalyse S. Freud orientiert. Das zeitlich meist zeitlich aufwendige Behandlungsverfahren versucht die Ursachen von Störungen anhand früher psychischer Fehlentwicklungen zu ergründen und durch deren Verstehen und einer nachträglich geeigneten Verarbeitung durch den Patienten eine grundlegende Besserung zu erzielen. Die hier erforderliche umfangreiche Ausbildung geht regelmäßig über Jahre und setzt voraus, dass der Therapeut selbst eine Psychoanalyse, die sogenannte Lehranalyse durchlaufen hat.



Bei Kopfschmerz oder Schwindel - Fragen Sie den Neurologen !

Kopfschmerz und Schwindel sind vom Betroffenen beschriebene Beschwerden, die regelmäßig einer sehr differenzierten Untersuchung und diagnostischen Einordnung bedürfen.
Keinesfalls ist es ausreichend, ohne genaue Diagnose einfach nur Schmerzmittel bzw. unspezifische Medikamente zur Abschwächung des Schwindelgefühls einzunehmen.

Die internationale Kopfschmerzgesellschaft unterscheidet mehr als 100 verschiedene Kopfschmerzformen und unter Schwindel wird von Benommenheit über Drehgefühl bis Gangunsicherheit vom Patienten ganz Unterschiedliches verstanden. Dringend erforderlich ist eine differenzierte Befragung zu der Art der Beschwerden zusammen mit einer gründlichen neurologischen Untersuchung. Erst dann ist eine diagnostische Zuordnung möglich, die eine auf die jeweilige Erkrankung zugeschnittene Therapie erlaubt.

Beispielsweise werden die beiden häufigsten Kopfschmerzformen, die Migräne und der Spannungskopfschmerz ganz unterschiedlich behandelt. Plötzlich aufgetretener Schwindel kann harmlos, genausogut aber ein lebensbedrohlicher Notfall sein. (Siehe auch unsere Info-Texte zu den Symptomen Kopfschmerz und Schwindel)

Die Neurologie ist ein komplexes Teilgebiet der Medizin, das nur von sehr wenigen Nicht-Neurologen ausreichend beherrscht wird. Bei den oben genannten Symptomen wird besonders häufig die Zuständigkeit des Neurologen zur frühzeitig richtigen Diagnostik und Therapie übersehen.

Das gesamte Spektrum der Nervenheilkunde wird von unserer Praxis abgedeckt.


Insgesamt fünf Ärzte/Ärztinnen sind in unserer Praxisgemeinschaft tätig. Durch unterschiedliche Ausbildungs-Schwerpunkte ist es möglich, das gesamte breite Spektrum der Nervenheilkunde abzudecken:

Dr. Richard Ippisch, Arzt für Neurologie
Dr. Elisabeth Schmölz, Ärztin für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychoanalyse

Dr. Martina Mennicken, Ärztin für Neurologie
Dr. Heike Thoma, Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
Dr. Christine Dudel, Ärztin für Neurologie

(Siehe auch: wir über uns)



Wir achten auf die pünktliche Einhaltung vereinbarter Termine


Außer in Notfällen vergeben wir Termine nur nach telefonischer Voranmeldung. Dies ist erforderlich, um einerseits eine gründliche Befragung und Untersuchung des Patienten zeitlich möglich zu machen (Bei Erstvorstellung Dauer mindestens 20 Minuten in der Neurologie und 30 Minuten in der Psychiatrie), andererseits ist nur so eine exakte Terminplanung möglich.

Im Regelfall werden vereinbarte Termine von uns exakt eingehalten, wir bitten daher auch um pünktliches Erscheinen der Patienten. Eine 15 minütige Verspätung kann in Stoßzeiten eine Termin-Neuvereinbarung erforderlich machen.
Nur selten - meist wegen erforderlichem Einschieben mehrerer Notfälle (Montags !) - können von unserer Seite Terminverschiebungen auftreten, diese betrugen bisher maximal 30 Minuten.

Neurologische Termine sind im Regelfall innerhalb von 1 - 2 Wochen erhältlich.
Die Wartezeit für psychiatrische Termine beträgt für neue Patienten derzeit mindestens 2 - 3 Monate. zeitweise erfordert die Vielzahl der (oft längerfristig) behandelten Patienten auch einen kompletten Aufnahmestopp für neue Patienten in der Psychiatrie.

Erst nach Ausschluss einer allgemeinen Erkrankung ist eine neurologische/psychiatrische Untersuchung sinnvoll. Notfälle müssen bei uns nicht bekannten Patienten daher erst vom Hausarzt untersucht, als dringend eingeordnet und kurzfristig telefonisch bei uns angemeldet werden.
Die dann in der Regel am selben Tag erfolgende Untersuchung kann oft nur das akut Notwendige umfassen, eine eingehende Diagnostik erfolgt dann meist zu einem späteren Termin.
Nur mit diesem Vorgehen lassen sich unzumutbare Wartezeiten für Patienten mit vereinbartem Termin vermeiden.


Temine auch am Mittwoch und Freitag Nachmittag


Wir vergeben auch Termine außerhalb der angegebenen Sprechzeiten. Die Praxis ist im Regelfall montags bis freitags von 8:00 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 19:00 Uhr geöffnet, ein Anspruch auf geöffnete Praxisräume besteht jedoch nur zu den veröffentlichten Sprechzeiten.
Bitte rufen Sie uns an!

Tel. 089 - 894 82 64

Unsere offiziellen Sprechzeiten:

Montag bis Freitag:               9:00 bis 12:00 Uhr
Montag, Dienstag und Donnerstag: 15:00 bis 18:00 Uhr




Startseite | Impressum | © Copyright